Antragsentwurf: Weitere Planung des Bischofsplatzes

Nach der Informationsveranstaltung der Stadtverwaltung am 11.4. könnte ich mir vorstellen, folgenden Antrag in den Stadtrat einzubringen. Ich bitte um Diskussion:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt,

1. unverzüglich den kleinen Platz zwischen dem S-Bahn-Haltepunkt Bischofsplatz und der Hechtstraße mit großkronigen Bäumen und Radabstellanlagen zu gestalten,

2. unverzüglich eine provisorische Sicherung des Radverkehrs im Bereich des Knotens Bischofsweg / Rudolf-Leonhard-Straße – Eschenstraße zu prüfen, Antragsentwurf: Weitere Planung des Bischofsplatzes weiterlesen

Neustädter Schul- und Wohnstandort an der Marienallee gesichert

Ein Lehrstück über Verwaltung und politische Verantwortung

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau hat am 9. März 2017 den Bebauungsplan Nr. 392 Marienallee – Albertstadt Ost (Dresden-Neustadt Nr. 40) zum Bau von bis zu 700 Wohnungen, aber auch mit Freiflächen für die ansässigen Schulen beschlossen. Neustädter Schul- und Wohnstandort an der Marienallee gesichert weiterlesen

Busse-Monument: Dresden behält sich Verfahren gegen „Identitäre Bewegung“ vor

OB Hilbert verweist auf ausstehende Ermittlungen der Polizei

Ende Februar sorgten Medienberichte für Verwunderung, die Stadt Dresden würde auf Sanktionen verzichten. Meine entsprechende Anfrage beantwortete OB Hilbert am 20. März 2017. Jetzt behält er sich alle Ansprüche vor, verweist aber auf die Polizei, die die Verursacher noch nicht ermittelt habe. Busse-Monument: Dresden behält sich Verfahren gegen „Identitäre Bewegung“ vor weiterlesen

Anfrage: Lärmstörung von Gottesdiensten

Heute habe ich folgende Anfrage „Lärmstörung von Gottesdiensten durch Pegida und Reaktion der Versammlungsbehörde“ einreichen lassen. Der OB hat eine Dreiwochenfrist zur Beantwortung:

„Sehr geehrter Oberbürgermeister,

nach Berichten von Teilnehmern wurde am Montag, dem 06.03.17 die Abendmesse durch Lärm der Veranstaltung von „Pegida“ zum wiederholten Male gestört. Zudem soll es zu Belästigungen von Gottesdienstbesuchern gekommen sein, die in die Hofkirche eintreten wollten. Anfrage: Lärmstörung von Gottesdiensten weiterlesen

Neue Woba Dresden gegründet

Vorder- und Hintergründe der Krise der Kooperation

Der Stadtrat hat am 2. März 2017 die neue Woba mit den Stimmen der Kooperation aus Linken, Grünen und SPD in der Rechtsform der GmbH & Co KG beschlossen. Die Gründung stand bis zuletzt auf Messers Schneide, weil die SPD-Fraktion mit Hilfe der CDU die Rechtsform einer GmbH durchsetzen wollte. Wie üblich haschte die Medienberichterstattung nur nach den Schaumkrönchen der Aufgeregtheiten der Ratssitzung, ohne sich um die Hintergründe, den Inhalt und die Bedeutung der Entscheidung zu bemühen. So besteht Grund genug, den Gründungsprozess mit seinen Fallstricken und seinem Ergebnis darzustellen. Die Öffentlichkeit hat ein Recht auf Transparenz, immerhin ist die Gründung einer neuen Woba neben der Einführung der Ortschaftsverfassung das langfristig wichtigste Reformvorhaben der Kooperation. Neue Woba Dresden gegründet weiterlesen

Anfrage zum Transpi am Bus-Mahnmal

Ich frage OB Dirk Hilbert:

„Die sogenannte „Identitäre Bewegung“ ist aufgrund einer Selbstbezichtigung für die Anbringung eines Spruchbands an dem Mahnmal der drei Busse auf dem Neumarkt verantwortlich. Die Sächsische Zeitung vom 21.2.2017 berichtet, die Stadtverwaltung wolle auf die Verhängung eines Ordnungsgelds oder einer Geldbuße wegen des unerlaubten Befahrens des Neumarkts mit einem „Hubsteiger“ sowie die Kosten für die Abnahme des Transparents verzichten. Anfrage zum Transpi am Bus-Mahnmal weiterlesen

Gewalt, „Atmosphäre der Angst“ und „Graswurzelarbeit“ im NPD-Urteil

zuerst veröffentlicht auf Endstation Rechts Mecklenburg-Vorpommern am 17. Februar 2017

Das Bundesverfassungsgericht hat im Urteil vom 17. Januar 2017 zwar entschieden, dass die NPD verfassungswidrige Ziele verfolge. Da die Partei aber die freiheitliche demokratiśche Grundordnung mangels Bedeutung nicht beeinträchtigen könne, wies es den Verbotsantrag des Bundesrats ab.1 Damit hat es fast das gesamte Belastungsmaterial, dass die Inlandsgeheimdienste zusammengetragen hatten, für unbrauchbar erklärt: ein fachliches Desaster für den „Verfassungsschutz“.  Gewalt, „Atmosphäre der Angst“ und „Graswurzelarbeit“ im NPD-Urteil weiterlesen